Ein anderes Land – Sieben Geschichten nach der Wende

110 Min. | 1999
  • Inhalt

    Strasburg, Mecklenburg -Vorpommern. Es ist der Sommer 1990, Währungsumstellung. Herr Brattig, ein westdeutscher Sparkassenberater und Frau Küchle, eine Bankangestellte lernen sich kennen; Herr Kroh, der ehemalige Leiter der Verkehrspolizei, träumt von einem eigenen, neuen Autohaus und der 12 jährige Chrissie sammelt Fahnen und Pionierwimpel, die er als Pastorensohn nicht besitzen konnte.

    Diese und andere Geschichten beginnen zu Zeiten der Währungsunion und werden bis 1996 von den Protagonisten forterzählt. Und da passiert einiges: Herr Kroh hat tatsächlich ein neues Autohaus gebaut, aus dem Arbeitsverhältnis in der Sparkasse ist ein ost - westdeutsches Liebespaar geworden und Chrissie geht auf eine andere Schule, alles ist ganz anders geworden.

    Wie sich die unterschiedlichen GesprächspartnerInnen den Veränderungen einer neuen Gesellschaftsordnung stellen, was aus den Wünschen und Vorstellungen wird, wirft im Fortgang der Ereignisse immer stärker die Frage nach gesellschaftlicher Identität auf, wie wird das Neue aufgenommen, was bleibt von dem Davor.

    Warum dieser Prozeß des sich Zurechtfindens für einige schwerer zu bewältigen ist, während andere erleichtert und befreit ihren Weg gehen, davon erzählt dieser Film.

  • Team

    Buch und Regie: Quinka F. Stoehr und Fredo Wulf
    Kamera: Quinka Stoehr, Gisela Tuchtenhagen
    Ton: Fredo Wulf, Carola Kloss, Hans Euler
    Montage: Kai Zimmer, Fredo Wulf
    Dramaturgische Beratung: Gisela Tuchtenhagen
    Mischung: Pierre Brand
    Redaktion: Reinhard Wulf, WDR / 3sat
    Produktion: Wulfmedien mit WDR / 3sat

    gefördert durch
    Kulturelle Filmförderung Schleswig - Holstein, Filmförderung Mecklenburg - Vorpommern

  • Pressestimmen

    Stefanie Haake
    taz 8.Mai 1999

    Ein gutes Zehntel Leben
    „Wissen Sie, wenn man jetzt so eine Beziehung eingeht, nicht wahr, irgendwo ist es ein anderes Land gewesen. Die sind anders groß geworden als wir. Wir haben keine Gemeinsamkeiten.“
    Mit diesen Worten versucht Frau Küchle (Ost) das Scheitern ihrer im Jahr der Währungsunion gestifteten Ehe mit Herrn Brattig (West) zu erklären. 1990 ließ sich der Sparkassenangestellte aus dem Rheinland nach Strasburg, einer kleinen mecklenburg-vorpommernschen Stadt zwischen Neubrandenburg und Pasewalk versetzen.

    Er wollte Pionier sein, in der Bank bei der Umstellung auf Weststandard helfen. Seine Geschichte ist eine von fünf, die Fredo Wulf und Quinka F. Stoehrin in ihrer Langzeit-Dokumentation „Ein anderes Land“ langsam und behutsam erzählen. Neun Jahre sind kein Pappenstiel, das ist ein Zehntel eines langen Lebens. In einem solchen Zeitraum verändert sich auch ohne große Umbrüche viel im Leben eines Menschen. Das Leben der fünf Ost- und Westdeutschen, die dieser Film zeigt, wird aber gleich zu Beginn der Dreharbeiten durch einen mächtigen Einschnitt verändert: die deutsche Einheit. Der Zusammenbruch des eigenen Staates, analysiert der Lagerarbeiter Jens Nitsch rückblickend, war eigentlich absehbar. Denn: „Wenn de dir das richtig überlegst, konnte es ja nicht gehen, mit einem Brot für 93 Pfennige, oder? War doch alles unterbezahlt. Da ham wir alles kaputtgewirtschaftet mit.“ Anders als der auch von Arbeitslosigkeit betroffene Hilfsarbeiter gehörte der Volkspolizist Siegfried Kroh zunächst zu den Wendegewinnern. Er baute das erste Autohaus in der Region auf und verkauft zunächst gut. „Dieses System hat verloren“, sagt er über seinen aufgelösten Staat, „weil die Betrüger auf unserer Seite waren. Deshalb haben wir verloren. Nur weil wir betrogen worden sind. Sonst hätte der Kapitalismus keine Chance gehabt.“ Der Einschnitt, der Fall der Mauer und die Währungsunion, verändert die Leben aller Personen dieses Films abrupt. Die Filmemacher Fredo Wulf und Quinka Stoehr, die ihre Dokumentation mit dem Tag der Währungsunion beginnen lassen, werden für alle zu Adressaten ihres Ringens nach der richtigen Beschreibung und Deutung der Zeitabschnitte, die zwischen den einzelnen Besuchen des Filmteams in Strasburg liegen. Ohne Voyeurismus, mit offensichtlich zunehmender Sympathie und mit Fragen, die allein dem genaueren Verständnis dienen, treten die Dokumentaris-Raum entstehen, in dem die Stimmen ihrer Protagonisten nicht als „Beweise“ oder „Belege“ für eine lange schon vorher fertige Wende-Interpretation, sondern als fünf von unendlich vielen möglichen Interpretationen lesbar sind. Ein einheitliches Bild von „den“ Ostlern nach der Wende will sich hier nicht einstellen. Was deutlich wird, ist die Wucht, mit der die politische und ökonomischen Veränderung das Leben jedes Einzelnen trifft.
    Während die einen zunächst oben schwimmen und den Kapitalismus für sich zu nutzen wissen ( der Autohändler ) oder ihre Zukunft noch vor sich haben / (wie der 12-jährige Pastorensohn Chrissie, der nach der Wende erstmal genießt, nicht mehr gehänselt zu werden ), klammern sich die anderen an jedes noch so kleine Stückchen Heimat.
    Wie Jens Nitsch, der es vorzieht, in Strasburg arbeitslos zu sein, statt woanders sein Glück zu suchen. Am Ende machen alle Verluste. Die Geschäfte des Autohändlers Kroh gehen bald nicht mehr gut, er muss Mitarbeiter entlassen, und der Pionier aus dem Westen, Herr Brattig, sitzt schließlich als Wendeverlierer mit einem leeren Neubau und Alimenten da. Auch Jens Nitsch ist Vater geworden, und hat nun keine Wahl mehr zwischen Knochenarbeit oder Arbeitslosigkeit. Nur Frau Küchle scheint einigermaßen heil aus allem hervorgegangen zu sein. Sie klammert sich an nichts und geht doch nicht unter. Aus der Beziehung mit Herrn Brattig hat sie ein Kind und viel Wissen über die Wessis mitgenommen. Zu dem neuen Eigenheim, das ein deutsch-deutscher Neuanfang hätte werden sollen, ist es nicht mehr gekommen. Nun lebt sie in der engen Etagenwohnung, in der sie schon immer gelebt hat, und die sie wie eh und je ihr „Zuhause“ nennt.


    Helmut Schulzeck
    Flensburger Tageblatt 16.5.1999

    Wende - Geschichten aus der Uckermark
    Sommer 1990. Die DM-Zeit ist angebrochen. Viele neue „Westwaren“ in alten DDR-Regalen. Zögernd erforschen die Kunden die vollen Regale. So beginnt der fast zweistündige Dokumentarfilm „Ein anderes Land. 7 Geschichten nach der Wende“.

    Er berichtet vom Leben nach der Wende in einem sogenannten neuen Bundesland. Die Kieler Filmemacher Fredo Wulf (Regie) und Quinka Stoehr (Kamera) haben ab Sommer 1990 sechs Jahre lang den Alltag in der kleinen Kreisstadt Strasburg in der Uckermark an der Grenze zu Polen beobachtet. Da ist etwa der zwölfjährige Pastorensohn Chrissie. In DDR-Zeiten diskriminiert, sammelt er nun Fahnen, Pionierwimpel und alte DDR-Schulbücher, obwohl gerade er von den neuen Freiheiten profitiert,enttäuscht vom Anderssein der „Wessis“ sprechen und seine Leute im Osten als die menschlicheren preisen.

    Gedankliche Wandlungen, die durch die Zeitsprünge des Films sehr deutlich werden. Beobachten und Zuhören: Das sind die Maximen dieses Films von den schwierigen Wandlungen im Leben von Menschen, die sich von heute auf morgen in „kapitalistischer“ Freiheit zurecht finden müssen. wird er am Ende doch enttäuscht vom Anderssein der „Wessis“ sprechen und seine Leute im Osten als die menschlicheren preisen. Gedankliche Wandlungen, die durch die Zeitsprünge des Films sehr deutlich werden. Beobachten und Zuhören: Das sind die Maximen dieses Films von den schwierigen Wandlungen im Leben von Menschen, die sich von heute auf morgen in „kapitalistischer“ Freiheit zurecht finden müssen.


    Gisela Karau
    Neues Deutschland 8.Juli 1999

    Bei uns in einem anderen Land
    Strasburg – Porträt einer Stadt in der Uckermark

    Seinen grimmigen Leserbrief ans ND begann ein Regensburger mit der Bemerkung: »Sicher hat auch der Osten verstanden, daß trotz Wahl keine Wahl besteht, um unser System vom Kapital unabhängiger zu machen.« Das zeigt den mir durchaus verständlichen Unmut linker Wessis gegenüber rechtsdrehenden Ossis, deren Wahlverhalten Herrn Kohl noch einmal zu unverdientem Aufschwung verholfen hat. Seitdem ist viel gewählt worden, und mitunter scheint es das Nachdenken habe endlich eingesetzt, was wiederum den mir durchaus verständlichen Unmut rechter Wessis gegen linksdrehende Ossis hervorruft. Das hiesige Volk hat nicht nur Probleme, es schafft auch den anderen welche.

    Die Medien können ein Lied von dieser Crux der deutschen Einheit singen und sie tun‘s ohne Unterlaß. Nur selten trifft man auf ernstzunehmende Nachdenklichkeit, wie sie mir in dem Film »Ein anderes Land« begegnete, den ich jüngst in der Uckermark zu sehen bekam. Die Kieler Fernsehdokumentaristen Fredo Wulf und Quinka Stoehr haben von 1990 an Leute aus dem Städtchen Strasburg mit Kamera und Mikrofon begleitet und »sieben Geschichten nach der Wende« erzählt. Sie begannen mit der Währungsreform, die anstelle der Alu-Chips das »richtige Geld« brachte und ungeahnte Möglichkeiten zu eröffnen versprach.

    Der ehemalige Leiter der Verkehrspolizei griff so flink zu wie vorher vermutlich bei Verkehrssündern - er gründete ein Autohaus und fand, daß er in der DDR doch ziemlich betrogen worden sei. Ein Opfer also. Da das Geld im Kasten klang, die Seele in den Himmel sprang. Jahr um Jahr wurde wieder interviewt. Es ging aufwärts. Der Mann konnte expandieren bis Neubrandenburg. Dann kam die Sorge auf, daß seine Mitarbeiter Tariflöhne verlangten, die er doch nicht zahlen konnte, wenn er nicht pleite gehen wollte. Die Nachfrage ließ spürbar nach, und im siebenten Teil rechnete er sich mit traurig herabhängenden Schnurrbartenden aus, wann er den Laden zumachen müßte. Die Strasburger Buchhändlerin, die im Immobilienkrieg ihren alten Laden verlor, hat dem Frieden von Anfang an nicht getraut. »Ich darf gar nicht daran denken, daß es unsere DDR bald nicht mehr gibt«, sagt sie mit abgewandtem Gesicht, um ihre Tränen nicht zu zeigen. Sie hat am Ende mit ihrem Mann ein eigenes Haus gebaut, damit ihre Kinder nicht auch mal von fremden Hauseigentümern abhängig sein werden, aber sie hockt auf ihrem neuen Plüschsofa und sagt: »Ich komm‘ mir hier immer noch vor wie zu Besuch.« Der Leiter der Sparkasse wurde natürlich ein Wessi aus der norddeutschen Provinz. Der erste Filmabschnitt zeigt ihn, wie er das Gitter vor der kleinen Filiale ab schließt und den Schlüssel einsteckt. Dann legt er den Arm besitzanzeigend um seine Strasburger Mitarbeiterin, eine junge Frau mit vielen Locken und freundlichem Lächeln - ein Ost-Westpaar. Wunderbar. Im zweiten Teil ist die Filiale ein Neubau, und der Buschzulagenempfänger ist zu der Uckermärkerin und ihren beiden Töchtern in die Wohnung gezogen. Beim nächsten Mal stehen Hochzeitsbilder auf der Kommode, dann kommt ein Baby, folgerichtig wird ein Haus gebaut - am Ende sitzt sie mit ihren Kindern immer noch in der Wohnung, und in das neue Haus ist er allein eingezogen. Erbittert zeigt er auf den Berg Spielzeug in der Ecke des einsamen Wohnzimmers: Falls sie mit dem Kind zu Besuch kommt. »Es ging nicht«, sagt die Frau mit freundlichem Lächeln. Zu lange hätten sie in unterschiedlichen Welten gelebt, wenn sie von ihrer behüteten Kindheit erzählt habe - »ich hatte es doch hier gut, ich mußte mir keine Sorgen um meine Zukunft machen, das ist jetzt alles anders« - dann verstand er sie nicht. Und sie verstand ihn nicht. Der Film zeigt auch einen Betriebsleiter, dem es gar nicht schnell genug mit der Einheit gehen konnte und der erleben muß, wie sein einst florierender VEB die Grätsche macht. Das Gespenst der Arbeitslosigkeit steht drohend vor ihm und seinen Kollegen, einer nach dem anderen wird entlassen, nein, so hat er sich das nicht gedacht, so hat er das nicht gewollt. Ein Glück, daß er bald in Rente geht. Dann ist da noch der Sohn des Pfarrers, ein sensibler spöttischer Junge, der eine DDR-Fahne vor die Kamera hält, die er im Schrank aufbewahrt. Er spielt Pionierlieder auf dem Plattenspieler: Über allen strahlt die Sonne, über allen in der Welt, alle Kinder wollen Frieden, Frieden, der das Glück erhält... »An und für sich nicht schlecht, der Text«, sagt er, der nie in der Pionierorganisation war und sich deshalb manchmal ausgegrenzt fühlte. Ein junger Philosoph, der alles ziemlich gelassen sieht, das Gestern wie das Heute. Die Filmmacher haben sich jeden Kommentar verkniffen. Sie sind den Strasburgern mit Achtung begegnet und ohne Vorurteile an das Thema herangegangen, lassen die Ossis selber reden, und die tun es unverblümt, sie scheinen die Anwesenheit von Kamera und Mikrofon gar nicht mehr wahrzunehmen. So ist ein realistisches Bild entstanden, weder schwarz- noch schöngefärbt. Jeder kann sich sein Urteil selbst bilden. Wenn das doch zum Prinzip würde. Weil das nicht so ist, bleibt der Ossi vielen Wessis unbegreiflich, obwohl es doch anpassungsfreudige und lernfähige Ost-Politiker(in-nen) gibt wie Frau Merkel, Herrn Gauck, Frau Bergmann-Pohl usw. Aber die sind vielen Ossis nun wiederum unbegreiflich. Vielleicht verschafft sich der neue Bundespräsident Gehör mit der Meinung, die das ND zitiert hat. Auf die Klage, daß die Ossis sich nicht für die Geschichten der Wessis interessieren, erwiderte er: »Man sollte sich erstmal ihre Geschichten anhören.« Wie spannend das sein kann, hat der Film gezeigt, dem ich wünschte, daß er auch mal ins Fernsehen kommt.


    Volker Behrens
    Kieler Nachrichten 8. Mai 1999

    Deutsch-deutsche Befindlichkeiten:

    Die Kieler Filmemacher Fredo Wulf und Quinka Stoehr nahmen „Ein anderes Land“ ins Visier

    Irritiert stehen die Kunden vor den Regalen. Sie nehmen Würstchengläser in die Hand - West- oder Ostwürstchen? Welche sollen wir kaufen? Eine Situation mit Symbolwert. Deshalb haben die Kieler Dokumentarfilmer Fredo Wulf und Quinka Stoehr sie wohl auch an den Anfang ihres Films gestellt. Ein anderes Land“ nimmt deutsch-deutsche Befindlichkeiten unter die Lupe: sieben Geschichten über Bewohner des mecklenburg-vorpommerschen Strasburg.

    Von 1990 bis 1996 sind die Kieler immer wieder in die Stadt nahe der polnischen Grenze gefahren. Da ist zum Beispiel der Meister in einem metallverarbeitenden Betrieb, der um seinen Arbeitsplatz bangt.

    Oder ein Sparkassenleiter aus dem Westen, der sich in seine ostdeutsche Kollegin verliebt und heiratet, bevor politische Meinungsverschiedenheiten aufbrechen. Eine Buchhändlerin stöhnt: „Ich darf gar nicht daran denken, wenn es mit unserer DDR zu Ende geht.“ Ein Pastorensohn, der wegen seiner Nonkonformität in Erichs Republik große Schwierigkeiten hatte, rettet seine DDR-Schulbücher vor der Verbrennung (!) im Schulofen. Er ist es auch, der am Schluß von sich weist, daß sich die Ost-West-Gegensätze bereits verschliffen hätten: „Man merkt echt den Unterschied.“

    Wulf und Stoehr haben Stadt- und Seelenlandschaften aufgespürt, die in Veränderung begriffen sind. Sie beobachten das deutsch-deutsche Mit-, Neben-und Gegeneinander mit Langmut, und dieser Film profitiert von dem Vertrauensverhältnis der Regisseure zu einigen ihrer Film-Personen. Hoffnung, Verzweiflung, Optimismus, Resignation- die Gefühlspalette, die die Strasburger im Gespräch offenbaren, ist breit und vielschichtig.

    An der Auswahl der Protagonisten überzeugt auch ihr Querschnitt bei Altersgruppen und soziale Schichten. In der optischen Auflösung wirkt der Film zwar phasenweise etwas statisch, weil den zahlreichen und langen Gespräch-Situationen nicht immer unverbrauchtes Bildmaterial entgegengesetzt wird, aber die Menschen und ihre Schicksale üben mit zunehmender Filmdauer einen eigenen Reiz aus. Wenn der Sparkassenleiter nach der Trennung mit versteinerten Gesichtszügen sein Wohnzimmer zeigt, einst geplant für eine gemeinsame Zukunft, und seine Frau in ihrer Wohnung mit traurigen Augen in die Kamera blickt, sagt das mehr als alle Worte, mehr als alle geographisch-ideologischen Differenzen.
    In solchen Momenten wird deutlich: Ein anderes Land ist immer auch in uns.

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